Unser Asten

Volksschule

Website der Volksschule Asten:

http://www.vs.asten.at

 

Schulleitung:
Frau Dir. Aichberger Helga

Die Chronik der Volksschule Asten beginnt mit einer Darstellung der Schulverhältnisse im Ort, am 26. November 1867. Die Geschichte einer Schule in Asten reicht aber bis ins Jahr 1784 zurück. Damals wurde durch Probst Leopold von St. Florian die erste Schule erbaut. Das Haus stand zwischen der alten Pfarrkirche und dem heutigen Caritas-Kindergarten (2. Schulgebäude).

Das Schulhaus war 1784 Eigentum des Stiftes St. Florian, der erste Lehrer war ein Herr Benedikt Plöchl. Am 27. August 1850 ist das 1. Schulgebäude beim Großbrand in Asten abgebrannt. "....1856 wurde das neue Schulgebäude gebaut. Nach langen Verhandlungen wurde den Wieshüterleuten , die für den Pfarrhof eine sehr unangenehme Nachbarschaft waren, Häusl und Grundstück um 2000 Gulden abgekauft, obwohl die hölzerne Kaluppe kaum 1000 Gulden wert war. Ein Teil dieses Grundstückes wurde Pfarrhofgarten, auf dem anderen wurde unser Schulhaus gebaut. Während des Baues wurde in der absonderlich großen Stube des Gasthofes Andorfer (jetzt Reisinger) Schule gehalten." (wörtliche Abschrift aus der Schulchronik)

Die Chronik erwähnt auch gelegentliche Schulsperrungen: 1874 zwei Monate wegen einer Massenepidemie, 1901 Diphtherie (vier Kinder gestorben!), Februar 1919 kein Brennholz ... Der 2. Weltkrieg verändert die Ortssituation einschneidend: das Lager Asten, die spätere Wohnsiedlung 117, beginnt anfangs mit einer eigenen Schule und wächst in das örtliche Schulleben hinein. Seit 1944 hatte der Oberlehrer von Asten auch die Leitungsgeschäfte der Lagerschule zu führen. In den Nachkriegsjahren, die schulisch von Raumnot und Unzulänglichkeiten gezeichnet sind, ist immer von einer Stammschule (Ort) und einer Expositur (Wohnsiedlung 117) die Rede.